Übergangslösung bis 2018

© Veronika Goepfert

Im Sommer 2015 sind die letzten OS-Schülerinnen und -Schüler ins Gymnasium eingetreten. Weil der Übertritt künftig erst zwei Jahre später erfolgen wird, werden erst im Sommer 2018 neue erste Gymnasialklassen gebildet. Dann treten die ersten Absolventinnen und Absolventen der neuen Sekundarschule ins Gymnasium ein.

Vierjähriges Gymnasium ab 2018

Mit der Schulharmonisierung wird das Gymnasium ein Jahr kürzer und dauert neu vier Jahre. Insgesamt verlängert sich aber der Weg bis zur Maturität von insgesamt 14 auf 15 Jahre, denn mit neu sechs Jahren Primarschule und drei Jahren Sekundarschule treten die Jugendlichen zwei Jahre später ins Gymnasium ein. Die Absolventinnen und Absolventen der neuen Sekundarschule werden also ab 2018 in das neue vierjährige Gymnasium eintreten. Bis dahin gilt eine Übergangslösung.

Übergangslösung für vier Jahrgänge

Bis zum Schuljahr 2018/19 absolvieren die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten den Weg zur Matur entweder wie bisher in fünf Jahren oder neu in sechs Jahren. Die Aufteilung in die beiden Züge erfolgt aufgrund des Zeugnisses am Ende der 2. Klasse. Als Selektionskriterium dient der Notendurchschnitt über alle Promotionsfächer, wobei die ungenügenden Fächer doppelt zählen. Ein Durchschnitt von 4.5 und besser berechtigt für den Übertritt in den beschleunigten Zug.

Rechtlich verankert sind die Übergangsbestimmungen in § 8 der Lernbeurteilungsverordnung (siehe Rubrik «Gesetze» in der Fusszeile).