Maturitätskurs für Berufstätige

Die Maturitätskurse für Berufstätige führen in dreieinhalb Jahren berufsbegleitend zu einem kantonalen Maturitätsabschluss. Dieser erlaubt den Zugang zur Universität Basel und zur Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Geprüft werden fünf ausgewählte Fächer.

Berufsbegleitender Unterricht am Abend

Der Unterricht findet jeweils unter der Woche abends von 19.00 bis 21.45 Uhr an der Kohlenberggasse 10 (in den Räumen der Berufsfachschule Basel) statt und wird von Gymnasiallehrpersonen aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft erteilt. In der Regel müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mindestens zu 50 Prozent berufstätig sein.

Die Kurse beginnen alle zwei Jahre jeweils im Januar eines geraden Kalenderjahrs. Die ersten sechs Monate gelten als Vorkurs, in dem die Eignung der Kandidatinnen und Kandidaten geprüft wird. Es folgen drei einjährige Hauptkurse mit je zwei Zeugnissen. Bei genügend Anmeldungen werden die Kurse in drei Abteilungen mit unterschiedlicher Stundentafel geführt:

  • Sprachlich-historische Abteilung mit Latein
  • Sprachlich-historische Abteilung mit Mathematik
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Abteilung

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Zulassungsbedingungen

Aufgenommen werden Interessierte, die bei Kurseintritt das 18. Altersjahr vollendet haben und ein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ), ein Berufsmaturitätszeugnis oder einen Fachmittelschulausweis mit einem guten Notendurchschnitt vorweisen können. Nach einer Eignungsabklärung in Form eines Aufnahmegesprächs ist eine Aufnahme zudem mit einem guten Arbeitszeugnis für mindestens zwei Jahre Berufspraxis möglich.

Als minimale Vorbildung gilt ein Schulabschluss auf der Sekundarstufe I auf dem Niveau Progymnasium. Wichtig sind gute Vorkenntnisse in Deutsch, Französisch und Englisch, vor allem aber ein ausgeprägter Durchhaltewille und die Bereitschaft, neben der Berufsarbeit auch in den Schulferien und am Wochenende für das Ausbildungsziel zu arbeiten.

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Kosten

Das Kursgeld (ohne Lehrmittel) beträgt für alle Studierenden 800 Franken pro Semester. Studierende, die keinen Kantonsbeitrag ihres Wohnsitzkantons erhalten, zahlen zusätzlich pro Lektion und Semester 350 Franken. Die Einschreibegebühr beträgt 200 Franken.
Studierende mit stipendienrechtlichem Wohnsitz in den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Bern und Solothurn erhalten einen Kantonsbeitrag.
Studierende mit stipendienrechtlichem Wohnsitz in den Kantonen Aargau, Freiburg, Jura und Zürich können ein Gesuch um Kostengutsprache bei ihrem Wohnsitzkanton einreichen. Die Kantone entscheiden im Einzelfall über den Kantonsbeitrag.
Alle anderen Studierenden müssen sämtliche Kosten selbst tragen.

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Anmeldung

Der Anmeldeschluss für die Kurse ist jeweils im November.

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